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Öko-Richtlinien
Präambel

Ziel des Europäischen Verbandes ökologischer Einrichtungshäuser ist es, Verbrauchern, Händlern und Herstellern mehr Sicherheit beim gesunden Einrichten zu geben. Dazu dienen unter anderem Volldeklarationen, die Auskunft über alle verwendeten Materialien eines Produktes geben. Zusätzlich dazu werden regelmäßig stichprobenartige Untersuchungen auf Schadstoffe durchgeführt. Ziel ist es dabei, in Zeiten immer weiter zunehmender Umweltbelastung eine größtmögliche Schadstofffreiheit zu erreichen. Dies gilt sowohl für die Herstellung als auch den Gebrauch sowie die spätere Entsorgung. Daher wollen wir uns auch auf keine Diskussion um Grenzwerte einlassen. Deshalb arbeiten wir mit Orientierungswerten, die oft die derzeit technisch mögliche Nachweisgrenze darstellen.

Genauso strenge Anforderungen wie an die von uns angebotenen Produkte stellen wir an uns selbst. Der Europäische Verband ökologischer Einrichtungshäuser ist ein Verband von engagierten Händlerinnen und Händlern, die die Ausrichtung ihrer Häuser und ihrer Angebotspalette nach baubiologischen Gesichtspunkten sehr ernst nehmen.

Bei der Festlegung von Kriterien für ökologisch empfohlene Einrichtungsprodukte sollen Maßstäbe gesetzt werden, die bisher bei gesetzlichen Bestimmungen nicht berücksichtigt worden sind.

Neben den gesundheitlichen Auswirkungen der Produkte auf den Menschen und die Natur soll auch berücksichtigt werden, ob bei der Rohstoffgewinnung, Herstellung, Verarbeitung, Transport, Benutzung und Wiedereingliederung des Produktes in den ökologischen Kreislauf keine bzw. nur eine möglichst geringe Belastung der Umwelt stattfindet. Diesbezüglich erfahren Standards bei Öko-Audits jedoch permanente Veränderungen. Daher können wir solche Kriterien nicht für einen längeren Zeitraum festlegen, denn sie müssen den aktuellen Erkenntnissen ständig angepaßt werden.

Unser oberstes Ziel ist die größtmögliche Schadstofffreiheit und Verträglichkeit für Mensch und Natur. Eine völlige Schadstofffreiheit läßt sich aufgrund der allgemeinen Verunreinigung der Umwelt nicht mehr erreichen, aber jede zusätzliche Belastung ist zu vermeiden! Bei der Auswahl der Materialien ist darauf zu achten, möglichst nachwachsende Rohstoffe zu verwenden.

Kriterien für Möbel:

1. Produkte aus Holz

1. Möbel, die das ÖkoControl-Zeichen tragen, sind mit einer offenporigen Oberfläche auf natürlicher Basis ausgestattet und auf Schadstoffe untersucht. Sie müssen unter dem Aspekt der Langlebigkeit gebaut sein. Dabei spielt auch das Design eine wichtige Rolle. Je länger ein Möbel in Gebrauch bleibt, um so mehr werden Ressourcen geschont (Wiederverwertung). Auch die Entsorgung am Ende der Nutzungsdauer ist ein wichtiger Aspekt. Möbel, die nach unseren Kriterien hergestellt sind, lassen sich in der Regel ohne Probleme den im Warenkreislaufgesetz festgelegten Entsorgungsarten zuführen. Dabei geben wir der Kompostierung eindeutig den Vorrang gegenüber der thermischen Verwertung.

2. Bettgestelle und Lattenroste sollen metallfrei verarbeitet sein. Um keine Magnetfeld-Anomalien zu erzeugen sowie Streßsymptomen durch Elektrosmog vorzubeugen, können höchstens einzelne Schrauben bzw. Verbindungen akzeptiert werden. Metalle verändern das natürliche Erdmagnetfeld. Dies kann sich negativ auf den Schläfer und die Schläferin auswirken. Metallrahmen, -platten oder eine Ansammlung von Federkernen werden daher abgelehnt.

3. Das Holz sollte nach Möglichkeit aus einer nachhaltigen Forstwirtschaft kommen. Unsere Definition für die "nachhaltige Forstwirtschaft" orientiert sich an den Kriterien von FSC (Forest Stewardship Council) und Naturland Verband eV. Die allgemeinen Richtlinien der deutschen Forstwirtschaft sind uns nicht weitgehend genug, da der Einsatz von Düngemitteln, Pestiziden, Herbiziden und Holzschutzmitteln im Wald zugelassen sind. Wir ermutigen unsere Hersteller, auf Holz mit FSC oder Naturland Zertifikat zurückzugreifen, da zertifiziertes Holz mittlerweile freier zugänglich ist. In Deutschland z.B. stehen Stand Jan. 2001 ca. 220.000 ha zur Verfügung. Die Hölzer sollten aus heimischem Anbau stammen, wobei wir den Begriff "heimisch" europaweit verstehen. Es gilt, die rücksichtslose Abholzung der boralen Wälder zu verhindern - Raubbau Ost ist hier ebenso zu nennen wie der Raubbau in Nordamerika. Die Verwendung von Hölzern aus diesen Gebieten erfordert darüber hinaus einen hohen Ressourcenverbrauch durch weite Transportwege und tragen unnötig zur Aufheizung der Atmosphäre durch CO2-Ausstoß bei.

4. Trotz der Diskussion um Plantagenholz fordern wir Tropenholzfreiheit. Sicherlich gibt es inzwischen Plantagen, die nach umweltverträglichen Kriterien bewirtschaftet werden. Die Regel ist leider immer noch die Schädigung der Tropenwälder durch Schaffung von Transportwegen zur Bergung der "Edelhölzer" oder gar deren Rodung - z.B. zur Anpflanzung von Plantagenholz. Auch hier wird erst eine Zertifizierung, wie sie z.B. der FSC vorschlägt, Sicherheit geben können.

5. Das Möbelstück muß aus massiven Holz gefertigt sein. Unter diese Kategorie fallen sowohl Leimholz- als auch Dreischichtplatten. Aus ökologischen Gründen können auch furnierte Tischlerplatten zugelassen werden, wenn sie kein Tropenholz enthalten. Aus Stabilitätsgründen werden auch Laminate aus mehreren Furnieren akzeptiert, ebenso wie Rückwände und Schubladenböden aus Sperrholz. Selbstverständlich müssen alle Hölzer und Verarbeitungsarten unseren strengen Anforderungen an die Schadstofffreiheit genügen. Die verwendeten Leime dürfen weder Formaldehyd noch Biozide enthalten. Der Anteil flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) darf unsere strengen Richtwerte nicht übersteigen. Die Richtwerte für Formaldehyd, Biozide, Pestizide und VOC wurden zum Jahreswechsel 2000/2001 verschärft. Spanplatten werden von uns nicht akzeptiert, insbesondere nicht die E1-Platte, da hier unsere Grenzwerte wesentlich überstiegen werden. Auch die Formaldehyd-Ersatzstoffe wie z.B. Isocyanate können wegen ihrer Umweltbelastung und gesundheitlichen Risiken nicht akzeptiert werden. Im übrigen gibt es für beschichtete Spanplatten noch keine ökologisch sinnvolle Recyclingmöglichkeit.

6. Bei der handwerklichen Verarbeitung stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl: beispielsweise Rahmen und Füllungen, Keilverbindungen, Schlitze, Gradleisten, Zapfen und Zinkungen. Gerade diese Holzverbindungen garantieren eine hohe Langlebigkeit der Möbel und berücksichtigen die spezielle Eigenschaft des Holzes, sich bei Feuchtigkeitsveränderungen auszudehnen bzw. zu schwinden. Eine hohe qualitative Verarbeitung hat einen hohen Gebrauchsnutzen und schont wertvolle Ressourcen.

7. Die Oberflächen des Holzes müssen offenporig geschützt sein. Hierfür eignen sich insbesondere Lasuren, Naturharzöle und natürliche Wachse. Diese Materialien lassen das Holz atmen. Die Atmungsaktivität beeinflußt ganz entscheidend das Raumklima (Filterwirkung von Schadstoffen, Regulierung der Luftfeuchtigkeit). Außerdem entstehen bei diesen leitfähigen Oberflächen keine elektrostatischen Aufladungen, die sich negativ auf die Ladungsfähigkeit bzw. Reinigungsfähigkeit der Luft auswirken können. Durch elektrostatische Aufladungen kann für den Menschen auch ein unangenehmer und gesundheitbedrohender Elektrostreß entstehen. Lacke auf Acryl- oder Wasserbasis beinhalten oft ebenfalls gesundheitsschädliche Stoffe (z.B. Glykole, Acrylate) und daher in flächiger Verarbeitung nicht akzeptabel. Sie sind allenfalls zur Setzung farbiger Akzepte geeignet.

8. Das Holz bleibt bei den oben genannten Oberflächenbehandlungen in seiner Struktur durch Fühlen und Tasten sinnlich wahrnehmbar. Die natürlichen Oberflächen gewährleisten zudem eine leichte Pflege. Kleine Schäden können durch punktuelles Ausschleifen und Nachwachsen der Schadstelle behoben werden. Dellen können durch Feuchtigkeit und Wärme (Bügeleisen) wieder beseitigt werden.

2. Polstermöbel und Matratzen

1. Matratzen müssen metallfrei verarbeitet sein. Werden für den Kern bzw. die Abdeckung verschiedene Materialien verwendet, sollten sie möglichst nicht miteinander verklebt sein, damit die Atmungsfähigkeit nicht eingeschränkt wird. Es werden weder synthetische Vliese noch Nähgarne akzeptiert. Matratzen sollen ab und zu gewendet werden. Dafür können Haltegriffe sinnvoll sein. Abhängig vom Maß der Matratze und eingesetztem Material können solche Griffe jedoch versagen. Daher sind sie für uns kein Qualitätskriterium.

2. Ein Polsteraufbau mit Federkernen wird aus Gründen des Elektrosmogs bzw. der Magnetfeld-Anomalien nur bei reinen Sitzmöbeln, nicht jedoch bei Schlafsofas akzeptiert. Polstermöbel dürfen selbstverständlich keine synthetischen Vliese oder Abdeckungen enthalten. Eine wichtige Anforderung ist die Reparaturfähigkeit sowie die Trennnbarkeit und Wiederverwertbarkeit der verwendeten Materialien.

3. Für Latexmatratzen und -polster soll nur Latex mit einem möglichst hohen Anteil an Naturkautschuk (mindestens 95%) zum Einsatz kommen. Die Produktion hat nach umwelt- und menschenschonenden Gesichtspunkten zu erfolgen. Es gelten hier die Kriterien des Qualitätsverbandes umweltverträgliche Latexmatratzen (QUL) e.V., an deren Entwicklung wir mitgewirkt haben und an denen wir auch weiterhin mitwirken.

4. Kokos, Roßhaar, Kapok Schurwolle und Baumwolle müssen frei sein von Pestiziden, Herbiziden und anderen schädlichen Stoffen. Sie sollten möglichst aus umweltschonender Gewinnung und Verarbeitung stammen, Baumwolle aus kontrolliertem biologischen Anbau. Zur Herstellung von Vliesen, Platten, Zöpfen etc. dürfen keine synthetischen Mittel zur Fixierung verwendet werden. Ausrüstungen mit synthetischen Motten- und Flammschutzmitteln sind ebenfalls nicht akzeptabel.

3. Textilien

1. Bettwäsche sowie Bezugsstoffe für Matratzen, Unterbetten, Zudecken und Kissen müssen schärfsten ökologischen Anforderungen genügen, da sie sehr direkt mit dem Menschen in Kontakt kommen. Die Materialien sollen möglichst aus ökologischer Gewinnung stammen und keine synthetischen Ausrüstungen enthalten. Hierbei orientieren wir uns an den strengen Kriterien des Internationalen Verbandes der Naturtextilwirtschaft (IVN) und stimmen unsere Prüfparameter mit dem IVN ab.

2. Eingesetzte Farbstoffe dürfen keine Azofarben enthalten. Schwermetalle sind auf das geringstmögliche Maß zu beschränken. Der Einsatz von Pflanzenfarben ist nach Möglichkeit zu bevorzugen.

3. Bezugsstoffe für Polstermöbel müssen eine hohe Scheuerfestigkeit aufweisen (mindestens 15.000 martindale). Diese Scheuerfestigkeit soll durch die Art des Gewebes und nicht durch den Einsatz von Chemikalien erreicht werden. Beimischungen von synthetischen Fasern zur Erhöhung der Scheuerfestigkeit werden nicht akzeptiert. Ebenso trägt eine gute Lichtechtheit zur Langlebigkeit des Möbels bei. Wechselbare Bezüge helfen, Rohstoffe zu sparen und Abfall zu vermeiden.

4. Teppiche und andere Gegenstände sollten nicht mittels Kinderarbeit hergestellt worden sein. Dies ist in der Praxis schwer zu kontrollieren. Ebenso sehen wir das Problem in vielen Ländern, daß ohne die Arbeit der Kinder die Familien verhungern. Es müssen also sinnvolle Projekte zur Verhinderung und Überflüssigmachung von Kinderarbeit unterstützt werden.

4. Ergonomie

1. Die Produkte sollen sich dem Menschen anpassen - nicht umgekehrt. Gesundes Sitzen und Liegen sind besondere Schwerpunkte unserer Arbeit. Das heißt, daß ergonomische Gesichtspunkte berücksichtigt werden.

2. Bettgestelle gibt es in verschiedenen Höhen, Sitzmöbel in unterschiedlichen Sitztiefen und -höhen, Wahlmöglichkeiten bei der Arbeitshöhe von Küchen etc. Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Herstellern ist es möglich, auch individuelle Lösungen für Einzelfälle zu erhalten.

3. Lattenroste sollen grundsätzlich die Möglichkeit der Schulterabsenkung bieten.

Prüfung von Möbeln

1. Prüfung von Massivholz

- Formaldehyd
- Pentachlorphenol (PCP)
- Flüchtige Organische Verbindungen (VOC)

2. Prüfung von Leimen und Oberflächenmaterialien

- Flüchtige Organische Verbindungen (VOC)
- Pestizide inkl. PCP
- Formaldehyd

3. Prüfung von Stoffen und Überzugsmaterialien

- Formaldehyd
- Pestizide incl.
PCP
- pH-Wert
- Schwermetalle
- Farbstoffe nach LMBG-Verordnung
- Speichel-/Schweißechtheit
- Schweißechtheit alkalisch/sauer

- Wasserechtheit/Waschechtheit
- Reibechtheit

4. Prüfung von Latex

· Mechanische Prüfung:

Dauerhaltbarkeit

Höhenänderung

Härteänderung

Federungsverlustfaktor

· Chemische Prüfung:

Polymeranteil (SBR / NR) krebserregende VOC

Nitrosamine Füllstoffanteile

PCP

flüchtige organische Stoffe (VOC) - Summe

 

Auszug Prüfparameter

1. Holz/Möbel

 

· Formaldehyd

 

· Flüchtige organische Verbindungen (VOC)
ca. 100 Parameter aus folgenden Substanzgruppen:
Aromatische KW, aliphatische KW, Terpene, Alkohole, Glykole/Glykol­ether,
Aldehyde (ohne Formaldehyd), Ketone, Halogen-KW, Carbonsäuren, Ester,
Phenole, Phthalate, Sonstige, z.B.:

Benzol

Toluol

m/p-Xylol

o-Xylol

Ethylbenzol

Styrol

iso-Propylbenzol

n-Propylbenzol

1,3,5-Trimethylbenzol

1,2,3-Trimethylbenzol

Tetramethylbenzole

Diethylbenzole

3/4-Ethyltoluol

2-Ethyltoluol

Naphthalin

1-Methylnaphthalin

2-Methylnaphthalin

Anilin

Benzaldehyd

Benzothiazol

Cyclohexan

n-Heptan

iso-Oktan

n-Oktan

n-Nonan

n-Dekan

n-Undekan

n-Dodekan

n-Tridekan

a -Pinen

b -Pinen

d -3-Caren / Terpinen

Limonen

Trichlormethan

1,1,1-Trichlorethan

Tetrachlormethan

Trichlorethen

Tetrachlorethen

Chlorbenzol

1,3-Dichlorbenzol

1,2-Dichlorbenzol

1,4-Dichlorbenzol

1-Chlornaphthalin

Methylacetat

Ethylacetat

Methylisobutylketon

Ethylethoxyacetat

Cyclohexanon

4-Vinylcyclohexen

4-Phenylcyclohexen

·Schwermetalle (bei Einsatz von farbigen Möbelteilen - Lacke und/oder Beizen):

Blei (Pb)

Cadmium (Cd)

Chrom (Cr)

Kupfer (Cu)

Nickel (Ni)

Quecksilber (Hg)

Arsen (As)

Kobalt (Co)

 

Auf die Untersuchung auf Isocyanate haben wir in der Vergangenheit verzichtet, da in den letzten Jahren bei allen Untersuchungen Isocyanate aufgrund ihrer Reaktionsfähigkeit nicht mehr nachweisbar waren.

Ebenso ist der Parameter Radioaktivität inzwischen nicht mehr relevant � über 10 Jahre nach Tschernobyl erhält man global fast überall die gleichen Werte.

 

2. Textile Stoffe / Pflanzliche Fasern / Tierische Fasern

 

An Textilien werden folgende Anforderungen gestellt: Hohe Haltbarkeit, Lichtechtheit (unter Berücksichtigung des Einsatzzwecks des Stoffes), natürliche Materialien aus einer umweltfreundlichen Gewinnung, z.B. Green Cotton oder kbA Standard. Beim Einsatz von Farbstoffen dürfen weder Schwermetalle noch Azofarbstoffe verwendet werden. Ebenso soll keinerlei chemische Ausrüstung z.B. auch nicht gegen Mottenbefall oder Flammschutz enthalten sein. Füll- und Polsterstoffe müssen grundsätzlich frei von Giften und Schadstoffen sein. Die Prüfparameter orientieren sich an den vom Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft entwickelten Kriterien.

 

1. Formaldehyd

2. PCP

3. Organochlor- und Organophosphorrpestizide:

a -HCH

b -HCH

Lindan

d-HCH

HCB

Heptachlor

Heptachlorepoxid

Methoxychlor

Aldrin

Dieldrin

Endrin

a-Endosulfan

 

b-Endosulfan

Endosulfansulfat

Chlordan

2,4`-DDD

4,4`-DDD

2,4`-DDE

2,4`-DDE

2,4`-DDT

4,4`-DDT

Trifluralin

Bromophos-ethyl

Bromophos-metyl

Quinalphos

Chlorfenvinphos

DEF

Diazinon

Dichhofenthion

Azinphos-ethyl

Formothion

Malathion

Parathion-ethyl


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